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Erneuter Fahndungserfolg des HGV Vettweiß

1. Einleitung:

Die „Fahnder“ des Heimat- und Geschichtsvereins Vettweiß hatten nun zum dritten Male wieder Glück und konnten den mutmaßlichen Verlust von zwei Barockputten aufklären. Nach dem Auffinden des Glasgow-Fensters und dem alten Kirchentürschlüssels konnten die verloren geglaubten beiden Putten aufgefunden werden. In allen drei „Fahndungsfällen“ war es wieder unser Gründungsmitglied Dr. Hermann Josef Courth, der die entscheidenden Hinweise zu den vermissten Gegenständen gab bzw. als Initiator für die Suche anzusehen ist.

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Vettweiß und seine Pfarrkirche
Zerstört am 29. März 1945

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Die Reise des alten Kirchenschlüssels von St. Gereon bis zum

Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Vettweiß

Zur Vorgeschichte:

Am 28.02.1945 rückten die Amerikaner in Vettweiß ein und einen Monat später ließ der Kommandeur eines Regimentes aus Texas den damaligen Bürgermeister von Vettweiß, Josef Junkersdorf, zu sich kommen und erklärte, dass nach 24 Stunden die Kirche gesprengt würde, weil ihre Trümmer zur Anlegung eines Flugplatzes im Geländedreieck Vettweiß - Kelz - Gladbach benötigt würden.

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Die erst aus Stein erbaute Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert.

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Am Dreifaltigkeitssonntag des Jahres 1980 feierte die katholische Pfarrgemeinde St. Gereon in Vettweiß das dreihundertjährige Bestehen der Dreifaltigkeitskapelle. Da inzwischen über dreißig Jahre ins Land gezogen sind, habe ich meine damaligen Ausführungen zur Dreifaltigkeitskapelle überarbeitet und dabei neu gewonnene Erkenntnisse berücksichtigt.

Nachdem die in den Kriegswirren und Kampfhandlungen unversehrt gebliebene alte Vettweißer Kirche, deren Turm einer romanischen Anlage aus dem 11. Jahrhundert entstammte, im Frühjahr des Jahres 1945 von amerikanischen Truppen gesprengt wurde, um den Schutt zum Bau eines Militärflugplatzes der U.S. Airforce, von den Amerikanern mit Airfield Kelz Y-54 bezeichnet, zu verwenden, ist die in der Unkelmaar gelegene Dreifaltigkeitskapelle der einzige noch vorhandene Sakralbau, der an die lange Geschichte des Dorfes Vettweiß erinnert.

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Die Kirche in Kelz blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Sie wurde auf einem künstlichen Hügel erbaut. Dies weist auf einen keltischen oder römischen Kultort hin (wahrscheinlich Jupitertempel). Die Römer pflegten den Tempel für ihren Hauptgott Jupiter stets auf einer Anhöhe zu errichten. Später haben dann die ersten Christen in der römischen Provinz Rheinland oft ihre Kirchen auf den Fundamenten der Jupiter-Tempel gebaut und sie dem Erzengel Michael als Pfarrpatron geweiht. So könnte es auch in Kelz gewesen sein. Die älteste Nachricht über die Pfarrkirche ist die Urkunde des Kölner Erzbischofs Wichfried vom 9.7.931 indem er die Kirche dem Ursulastift zu Köln schenkt. Insofern muss Kelz eine bischöfliche Pfarrkirche gewesen sein.

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