Achim Klippstein

Achim Klippstein

Umfassende Zeittafel und Zeitzeugenberichte

Mit einem äußerst professionellen Internetauftritt weitet der erst kürzlich gegründete Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß seine Angebote aus. So hat der Verein zum Beispiel mehrere Autoren gewinnen können, die eine umfassende Zeittafel von 4500 vor Christus bis in die Gegenwart erstellt haben. Zudem werden die einzelnen Vettweißer Ortsteile kurz vorgestellt. .....weiterlesen

Vettweiss im InternetAngereichert wird das Angebot mit Informationen über die Priester, die in Vettweiß gewirkt haben, über Baudenkmäler und bereits schon 14 Zeitzeugenberichte Vettweißer Bürger. Als eigenständige Rubrik erfreut sich das „Suchbild des Monats" großer Beliebtheit. „Was die ältere Generation noch wusste, droht immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Viele Dokumente und Erinnerungsstücke sind schon verloren gegangen. Wir wollen Vergangenes gegenwärtig machen und Gegenwärtiges für die Zukunft festhalten", heißt es auf der Internetseite des Vereins, der mit dem Ziel gegründet wurde, „das Wissen um die Geschichte und Kultur des Hauptdorfes der Gemeinde Vettweiß in ihren zahlreichen Aspekten zu erforschen und die Ergebnisse dieser Forschungen zu archivieren".

Und das tut man äußerst emsig. Obwohl gerade erst gegründet, hatte der Geschichtsverein bereits zu den Vettweißer Kulturtagen eine eigene Ausstellung präsentiert. Schwerpunkt war das über 60-jährige Kirchweihfest. Hierzu wurden viele historische Dokumente und Bilder zusammengetragen. Im September folgte bereits die zweite Ausstellung aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Wasserleitungszweckverbandes der Neffeltalgemeinden. Mit eigenem Material, Kopien des Stadt- und Kreisarchives Düren plus den Unterlagen des Wasserverbandes konnte eine hochinteressante Übersicht von den Anfängen bis zum heutigen Tag erstellt werden. Auf über 20 Ausstellungstafeln wurden den Besuchern Bilder, Dokumente und andere Exponate präsentiert.

Persönliche Wünsche im Blick

Achim Klippstein vom Geschichtsverein: „Zusätzlich zu den Ausstellungstafeln hatten Interessenten die Möglichkeit, sich weitere Informationen und Bilder individuell auf einem Laptop zeigen zu lassen. Hier konnte über das Ausstellungsthema hinaus auf persönliche Wünsche eingegangen werden. Dies ermöglichte, dass sich viele Vettweißer auf den Bildern wiederkannten und zu diesen Bildern viele Geschichten erzählen konnten. Besonders interessante Erinnerungen werden wir als Zeitzeugenbericht festhalten und auf unserer Website zum Lesen anbieten." (bugi)

(Quelle: Dürener Nachrichten geschrieben von Burkhard Giesen)

Der HGVV sucht Unterstützung bei der Dokumentation zum 1. Weltkrieg. .....weiterlesen

Sehr geehrte Mitbürger!

Der Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß plant eine Dokumentation über den Beginn des 1. Weltkrieges, der sich dieses Jahr zum 100. Mal jährt.

Dazu suchen wir Unterstützung.

Helfen Sie mit, diese Dokumentation zu realisieren, die voraussichtlich im Oktober 2014 stattfinden soll.

Wie stellen wir uns die Zusammenarbeit vor?

In regelmäßigen Treffen wird festgelegt, wer welchen Aufgabenbereich übernimmt. Zum Beispiel:
-    Internetrecherche durchführen
-    Gefallenenliste recherchieren
-    Grabsteine in der Gemeinde fotografieren
-    Nachfahren ausfindig machen, besuchen und befragen
-    Feldpostbriefe von und nach Vettweiß ausfindig machen

Die Arbeitsgruppe trifft sich  von Zeit zu Zeit nach Absprache, um das Erarbeitete zu besprechen  und Ziele zu diskutieren.
Eigene Anregungen, Vorschläge, Wünsche sind jederzeit willkommen.

Arbeiten Sie mit und unterstützen Sie uns bei diesem bedeutenden Projekt. Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße
Ihr Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß 2013 e. V.

Kontakt:
Email: info@hgv-vettweiss.de

14. Mär. 2014 in Geschichte 0 Kommentar

Bei der Einbeziehung des Rheinlandes in das preußische Staatsgebiet im Jahre 1815 wurden Gemeinden zu Bürgermeistereien zusammengefaßt. Im Raume des späteren Amtes Vettweiß entstanden damals folgende Bürgermeistereien:
Froitzheim mit den Orten Vettweiß, Kettenheim, Froitzheim, Frangenheim und Ginnick Kelz mit den Orten Kelz, Gladbach und Lüxheim Sievernich mit den Orten Sievernich, Disternich und Müddersheim Füssenich mit den Orten Füssenich, Geich und Juntersdorf.

Im Jahre 1932 wurde im Kreis Düren eine Verwaltungsreform durchgeführt. Die Bürgermeistereien Froitzheim, Kelz, Sievernich und Füssenich wurden aufgelöst und zu einem Bürgermeisteramt mit Sitz in Vettweiß zusammengeschlossen. Diesem Bürgermeisteramt wurden außerdem noch die beiden Orte Soller und Jakobwüllesheim aus der ehemaligen Bürgermeisterei Drove zugeteilt. Der Ort Juntersdorf mußte in den Bereich des Bürgermeisteramtes Nideggen abgegeben werden.

Nach dem Kriege wurde das Gemeindeverfassungsrecht nach demokratischen Grundsätzen umgestaltet. Statt "Bürgermeisteramt" hieß es fortan "Amt Vettweiß". 1947 kam der Ort Juntersdorf wieder in den Verwaltungsbezirk Vettweiß zurück und dem Amt Vettweiß gehörten nunmehr 14 Orte an, die alle selbständige Gemeinden waren.

14. Mär. 2014 in Geschichte 0 Kommentar

Kirchen, Kapellen, Burgen, Bauernhöfe, Fachwerkhäuser, historische Grab- und Wegekreuze sind mit anderen Objekten in die Denkmalliste der Gemeinde, die untere Denkmalbehörde ist, eingetragen worden. Sie genießen damit Schutz und Vorteil des Denkmalschutzgesetzes. Mit finanzieller Unterstützung des Landes und fachlicher Beratung des Denkmalpflegeamtes können viele bau- und kunsthistorisch wertvolle Denkmäler erhalten, restauriert und für heutige Ansprüche nutzbar gemacht werden.
Erst die Auflistung durch die Denkmalpfleger brachte so recht ins öffentliche Bewußtsein, welche kulturellen Werte aus vielen Jahrhunderten überliefert wurden. Es sind insgesamt 110 Objekte, deren herausragende Vertreter die Kirchen, Kapellen und Burgen sind.

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Wappen der Ortsteile von Vettweiss

 
 
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