Hans-Theo Pütz

Hans-Theo Pütz

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Kölner Erzbischof Heribert schenkte den Mönchen von Groß St. Martin Köln die Vettweißer Kirche und auch den Mönchshof

[Amtsblatt Vettweiß 13. Jahrgang Nr. 12 vom 19. Dezember 2012].

Die Urkunde soll laut Artikel „Volkstümliches aus dem Kreise Jülich zum Thema „Die Schöffen von Vettweiß im Streit mit dem Mönchhof daselbst“ im Pfarrarchiv ruhen. Als Pfarrer von Vettweiß sind auch durch mehrere Jahrhunderte Mönche von St. Martin nachweisbar.

[Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 103]

Die erste Steinkirche wurde in Vettweiß erbaut und dem heiligen Gereon geweiht [Chronik Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 10]

Im 11. Jahrhundert wurde die Kirche von Vettweiß durch einen schweren Ost-Turm aus Bruchsteinen ausgezeichnet und zeugt vom Alter des Dorfes [Text und Bilder: von der Heide, Archiv Josef Esser Band 4, Seite 33/34]

Recht wie eine kleine Festung liegt das Kirchlein mit dem nicht sehr hohen Turm zwischen den Häusern. Auch das Innere ist recht sehenswert und wohl das älteste Bauwerk unserer Heimat [Buch: Alte Burgen des Dürener und Jülicher Landes]

Erste Erwähnung von Vettweiß in einer gefälschten Urkunde des Kölner Erzbischofs Evergers. [Buch: Alte Burgen des Dürener und Jülicher Landes von Dr. A. Meyer von 1934, Sonderdruck des Westdeutschen Beobachters Düren, Seite 64 - 68]

Der Ortsname entstand aus der Zusammensetzung der Worte „vihsse“ für Dorf oder Flecken (weiß) und „Veseuniahenis (Schutzgöttin des Dorfes), daraus die Abkürzung „Vett“. [Gemeindegeschichte Vettweiß: Internet vom 17. Dezember 2012]

Schreiben des Staatsarchivs Düsseldorf vom 09. April 1959: Die Angabe, dass die Schenkung Erzbischof Evergers von 989 eine Fälschung sei, ist nach der neuesten Forschung dahingehend zu verbessern, dass den Fälschungen doch eine echte Urkunde Evergers vorgelegen hat. Demnach bestand bereits 988/989 eine Kirche in Vettweiß. [Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 46 und zu den Regesten Seite 93 - 94]

Nach der Schlacht des deutschen Königs Heinrich I. mit dem Lothringischen Herzog Gieselbert, die bei Zülpich stattfand (925), ging unsere Heimat endgültig in den Besitz des deutschen Reiches über. [Text: Inserat Amt Vettweiß für das für den Kreis Düren auszustellende Adressenbuch, Archiv Esser, Band 4, Seite 61, 62 und 81 - 84]

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