Hans-Theo Pütz

Hans-Theo Pütz

Bei Fragen zu meinen Artikeln können Sie mich per Email kontaktieren.

Der kleine Siedlungsort villa Thierloh (Kapelle und Gutshof) wird erstmals genannt. Dierloch, Dirlo, Dirlaw ist die noch unsichere Schreibweise in anderen alten Urkunden (heute Dirlau). [Buch von Karl Heinz Türk: Vettweiß, Dörfer und Landschaft, Federzeichnungen von Ernst Ohst].

Dritte Urkunde des Kölner Erzbischofs Anno wird bekannt, auch dies eine Fälschung, die vor 1136 von den Mönchen des Kölner Martinsklosters hergestellt wurde, um einen Zerfall des Besitzstandes zu verhindern. Die Urkunde beruht aber wenigstens auf einer echten Vorlage von Vettweiß

[s. Fettdruck S. 64 Buch Alte Burgen des Dürener und Jülicher Landes und Regesten Erzbischof Anno II., Archiv Josef Esser Band 4, Seite 97 - 100]

„Von Wyss“ nennt sich das älteste Adelsgeschlecht von Vettweiß. Rainer von Wyss ist Vogt auf dem Mönchshof zu Vettweiß. Dieses Geschlecht saß auf der Oberburg in Vettweiß, die man wohl als Hauptburg ansehen darf. Nördlich von Vettweiß lag Burg Kettenheim als dritte der Vettweißer Burgen. Wir finden diese Ansiedlung ebenfalls schon 1072 in der gefälschten Urkunde Erzbischofs Anno erwähnt

[Buch: Alte Burgen des Dürener und Jülicher Landes, Die Kunstdenkmäler des Kreises Düren, siehe Archiv Josef Esser, Band 4, Seiten 113 -114]

Der grundherrliche Zehnt ist schon vor 1059 im Besitz des Kölner Stiftes St. Maria ad gradus

[Gemeindegeschichte Vettweiß: Internet vom 17. Dezember 2012 und Buch: Alte Burgen des Dürener und Jülicher Landes]

Eine zweite gefälschte Urkunde des heiligen Heribert erwähnt Wihse und die Kirche. [Gemeindegeschichte Vettweiß: Internet vom 17. Dezember 2012]

Seite 72 von 76
Aktuelle Seite: Start - Geschichte - Gebäude und Denkmäler - Hans-Theo Pütz