Achim Klippstein

Achim Klippstein

Vier Generationen - Lehrergeschlecht Körver

Der Chronist Jakob Rommerskirchen, Pastor in Vettweiß von 1602 bis 1655 berichtet, dass bei dem Überfall der Hessen während des 30jährigen Krieges im Jahre 1642 der Küster und Lehrer Hamacher gefangengenommen worden sei und sich mit 20 Talern habe freikaufen müssen. Einer weiteren Überlieferung Rommerskirchen zufolge,waren nach dem “Hessenkrieg“ nachstehende Lehrer in Vettweiß tätig:

Reyleder Gerhard - Landerbohr Johann - Haupt Thomas - Baufenberg Jakob

In seiner Überlieferung gibt Rommerskirchen weiter Aufschluss über Bezahlung und Aufgabe der Lehrer, wobei das Amt des kirchlichen Organisten und das des Lehramts stets miteinander verbunden waren. So erhielt z.B. Jakob Baufenberg außer seinem Gehalt als Organist zwei Malter Roggen dafür, dass er besonders arme Kinder unentgeltlich unterrichtete. Er hatte sich verpflichtet Kinder so weit zu fördern, dass sie nach 3 bis 4 Jahren in der Lateinschule mitarbeiten konnten. Dafür die Extrazahlung.

(Malter ist ein altes Getreidemaß und nach Regionen sehr unterschiedlich in Liter und Scheffel unterteilt. So ist ein Malter einmal in 10 Scheffel gleich 150 Liter unterteilt, mal werden 12 Scheffel mit 120 Liter berechnet oder gar 12 Scheffel mit 1248 Liter. Auffallende Unterschiede von Nord nach Süd, von West nach Ost, über das Reich verteilt.)

Zwei Tatsachen sind aus dieser kurzen Übersicht bemerkenswert. Zunächst sind die hier als teilweise Hauptlehrer aufgeführten Personen von 1642 an namentlich lückenlos aufgeführt.Dann hat das “Lehrergeschlecht“ Körver über vier Generationen fast 200 Jahre Schul und Erziehungsarbeit in Vettweiß geleistet.

Wahrlich ein “Ehrenblatt“ für Familie und Gemeinde.

Schülerbewegungen

Jahr: 1830 1863 1874 1913 1928 1934 1943 1948 1949
Schüler: 170 200 180 216 160 186 125 187 202

Das Schulgebäude

Französische Truppen, die, während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von 1688 bis 1697, Vettweiß im Jahre 1689 überfielen, setzen Wohnhäuser, Backstuben und die Schule in Brand. Lediglich 30 Wohnhäuser blieben unbeschädigt, so dass der Unterricht in der Stube des Küsters abgehalten wurde.

Die Gemeinde begann im Jahre 1800 auf dem “Büchel“ (heute Markt 4) mit dem Bau einer neuen Schule, bestehend aus einer Lehrerwohnung und eines Klassenraumes. Einweihung war im Jahre 1802.Aufstockung des Schulgebäudes 1854 um eine weitere Lehrerwohnung und eines Klassenraumes. 1857 folgte noch ein Klassenraum, so dass nunmehr 3 Klassenräume und 2 Lehrerwohnungen zur Verfügung standen.

Die Gemeinde entschloss sich im Jahre 1892, die Aufnahmekapazität der Schule ist längst überschritten, zu einem Neubau an der heutigen Schulstrasse, bestehend aus zwei Lehrsälen und zwei Lehrerwohnungen. Somit standen insgesamt fünf Lehrsäle und vier Wohnungen zur Verfügung. Mit der Zeit reifte der Gedanke, die beiden Schulgebäude zu vereinen. Darum startete 1942 die Erweiterung an der Schulstrasse. Angebaut wurde der Südflügel mit zwei Lehrsälen, einem Amts und einem Lehrerzimmer. Die Lokalitäten wurden nach innen gelegt und der ganze Bau einheitlich ausgerichtet. Benutzt wurden nun drei Säle, der vierte wurde zu einem Turnsaal eingerichtet. Die ganze Inneneinrichtung wurde erneuert. Es wurden angeschafft: 50 Zweisitzer, 3 Schiebetafeln, 8 Schränke, 2 Lehrerpulte, 1 Amtszimmereinrichtung und sämtliches Turngerät.

Organisch mit dem Schulgebäude wurden auch die Wohnungen verbunden. Die Anlage: Vier Wohnungen und vier Lehrsäle bildeten nun ein Ganzes, eine Musteranlage. Leider fehlten die Heizkörper, so dass die eingebaute Heizungsanlage nicht benutzt werden konnten.


Die den folgenden Tabellen angebene Zeitspannen stellt die aktive Lehrzeit dar.

Zu den wichtigsten Quellen für den Familien- und Namensforscher gehören u. a. die seit dem 16. und 17. Jahrhundert allgemein eingeführten Tauf-, Heirats- und Sterbebücher. Bereits in den frühchristlichen Jahrhunderten finden wir Ansätze zur Führung von Listen für Täuflinge. Im Mittelalter ist diese Sitte leider ganz verschwunden. Allgemein wurde der Brauch der Taufregistereinführung erst nach dem Konzil von Trient (1542-63). Diese Kirchenversammlung forderte fortan auch die Beurkundung der Eheschließungen. Trotzdem hat man sich in unserer Gegend scheinbar wenig um diese Anordnung von höchster kirchlicher Stelle gekümmert, denn die ältesten Eintragungen reichen nur bis zum Jahr 1607 zurück. Damals scheinen die Kirchenregister nicht gerade sorgfältig geführt worden zu sein. Auch scheint man damals der Führung einer Chronik kein oder nur geringes Verständnis entgegengebracht zu haben, denn das Verzeichnis der Seelsorger der Pfarrei Vettweiß geht erst vom 1527 ab.

 

Johannes Sudermann † unbekannt

Zeitraum: 1264.

Quelle: Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon Vettweiß und Chronik der Pfarre St. Gereon und die Schützenbruderschaft von Pfarrer Willi Lennarz, belegt durch Urkunden

Arnold Hardevust † unbekannt

Zeitraum: 1419 bis 1434.

Quelle: Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon Vettweiß, belegt durch Urkunden

Hermann de Bueren † 11. Oktober 1527

Quelle: Ab hier bis Pfarrer Matthias Werner Pünder Heimatblätter Dürener Zeitung, Nr. 14 vom 11. Juli 1935, 12. Jahrgang

Johannes Eckenhagen † unbekannt

Antritts- und Sterbejahr sind nicht angegeben.

Franziskus Bolen † 02. März 1542

Er wurde 1542 von der Pest ergriffen und verstarb daran.

Ewaldus de Erkens † 8. März 1563


Johannes Pistorius † 2. Juni 1584


Gerhardus Kuffernagel † 3. August1587


Petrus Kerzius † 31. Januar 1607


Jakobus Rommerskirchen von Köln † 11. September 1655

Profeß der „Abtei Groß St. Martin“ wurde als Pfarrherr in die hiesge Gemeinde versetzt. Er erbaute 1628 das Pfarrhaus. Er stand der Pfarrei 48 Jahre und 6 Monate vor unter vielen bitteren und stürmischen Verfolgungen (30-jähriger Krieg). Er starb als eifriger, wahrer Seelsorger am 11.09.1655. Seine Nachfolger waren alle Professen von Groß St. Martin.

Adolf Schmitz † 1664


Leonardus Jansen † unbekannt

Er stand unserer Pfarre 17 Jahre vor. Von dem Hochw. Herrn Leornardus Jansen, Pastor in Vettweiß, wurde ein Fenster geschenkt unter dem Dechanten Tolp im Jahre 1681. Dieses Fenster befindet sich im Museum zu Glasgow in Schottland und soll nach Aussagen des Direktors durch einen Lübecker Kaufmann nach dort gekommen sein (siehe Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 1).

Engelbertus Kemmerich † unbekannt

Zeitraum: 1692.

Er trat das hiesige Pfarramt im Jahre 1692 an und ging im selben Jahre wieder zur Abtei zurück.

Josephus Manheim † unbekannt

Zeitraum: 1692 bis 1695.

Nach nur 3 Jahren im Amt wurde er zurück nach Flittard versetzt.

Jakobus Enzen † unbekannt

Zeitraum: 1695 bis 1718.


Martinus Palm † unbekannt

Vor seinem Amtsantritt kehrte er wieder zur Abtei zurück.

Raphael Schneller † unbekannt

Zeitraum: 1718 bis 1724.


Maternus Müller, † unbekannt

Zeitraum: 1724 bis 1754.


Engelbertus Bertrams † unbekannt

Zeitraum: 1754 bis 1759.

Wurde im Jahr 1759 nach Flittard versetzt.

Franziskus Boeller † unbekannt

Zeitraum: 1759 bis 1779.

Durch ihn wurde 1761 hier die „Bruderschaft von der christlichen Lehre“ unter dem Titel von Jesus, Maria und Josef errichtet. Er wurde 1779 nach Pingsheim versetzt.

Wolfgangus Wolf † unbekannt

Zeitraum: 1779 bis 1796.


Peter Josef Horst † unbekannt

Zeitraum: 1799 bis 1815.

Sein Klostername ist Anno. Er stand der Pfarre bis 1815 vor und kam dann als Kantonspfarrer nach Nideggen.

Peter Josef Bodenheim † 04. Juli 1848 Vettweiß * 15.02.1770 Geich

Zeitraum: 1815 - 1848.

Sein Totenzettel zeigt sein Ableben an am 4. Juli 1848. Er starb zu Vettweiß im 79. Lebensjahr. Geboren zu Geich bei Zülpich am 15. Februar 1770, wurde er nach abgelegten Gelübden Mitglied der Prämonstratenser-Abtei Steinfeld. Hier empfing er die Priesterweihe am 21. März 1801. Nach Aufhebung der Klöster wurde er zunächst Vikar in Gemünd, dann Pfarrer zu Dottel und hatte zuletzt bis zu seinem Tode während 33 Jahren die schwere Bürde als Pfarrer zu Vettweiß zu tragen. Sein Totenzettel charakterisiert ihn mit den Worten „seine ungeheuchelte Frömmigkeit, wahre Gottesfurcht, sein großer Eifer für alles Gute und Heilige, seine Liebe für die Armen, wovon er ein ewiges Denkmal hinterlassen, und insbesondere sein erbauliches Ende, lassen hoffen, dass seine Seele bei Gott Gnade gefunden habe.“

Engelbert Klein † 25.05.1890 Nideggen

Zeitraum: 1848 bis 1869.

Er wurde von hier als Pfarrer nach Nideggen versetzt. Dessen Totenzettel führt als seine Taufnamen: Stephan, Engelbert, Hubert an. Er war geboren zu Aachen am 30. August 1811 und erreichte ein Alter von beinahe 79 Jahren. Seine wissenschaftliche Vorbildung erhielt er am Gymnasium zu Aachen, an der Universität zu Bonn und im Erzbischöflichen Priesterseminar zu Köln, wo er am 16. September 1834 die hl. Priesterweihe empfing. Nachdem er kurze Zeit in Marienberg, dann 12 Jahre als Vikar in Prummern und Geilenkirchen gewirkt, wurde er am 4. Oktober 1848 zum Pfarrer in Vettweiß und am 18. September 1869 zum Oberpfarrer in Nideggen ernannt, wo er, wie an den übrigen Stellen, fromm, pflichttreu und segensreich bis zu seinem Tode wirkte. Er starb als Jubilarpriester, Dechant und Oberpfarrer zu Nideggen am 25. Mai 1890, am Pfingsttage, während einer Beerdigung vom Herschlage gerührt, eben versehen mit den Heilsmitteln der Kirche. Wie die Gunst seiner geistlichen Obern ihn zu immer ehrenvollerer Stellung, auch in Vettweiß zum Spezialkommissar für das ganze Dekanat Nideggen berief, das Vertrauen seiner Amtsbrüder ihn im Jahre 1873 zum Dechanten erwählte, so zeichnete ihn auch die weltliche Behörde aus durch Ernennung zum Schulinspektor.

Wilhelm Schoepgens † 09. Juli 1872 Vettweiß

Zeitraum: 1869 bis 1872.

Er amtierte hier 3 Jahre, starb, 52 Jahre alt, am 9. Juli 1872. Pfarrer Schoepgens wurde am 19. Februar 1819 zu Klein-Gladbach bei Erkelenz geboren. Er studierte anfangs beim Pfarrer seiner Heimat, dann am Gymnasium in Aachen und später an der Universität in Bonn und im Priesterseminar zu Köln. Er wurde am 15. September 1844 zum Priester geweiht. Nachdem er zunächst in Krefeld amtierte, kam er am 8. Juli 1854 nach Stockheim und November 1869 als Pfarrer nach Vettweiß. Eine langwierige Krankheit fesselte ihn ein ganzes Jahr lang ans Bett. Er starb zu Vettweiß am 9. Juli 1872.

Conrad Schmitz † 17. November 1884

Zeitraum: 1872 bis 1884.

Geboren am 9. Januar 1814 zu Köln, war Pfarrer zu Kirchtroisdorf und kam dann nach Vettweiß. Er starb hier im 71. Lebensjahr am 17. November 1884 infolge chronischen Herzleidens und hinzugetretener Wassersucht. Die Priesterweihe empfing er am 31. Mai 1839. Seine Ausbildung empfing er am Gymnasium zu Köln, studierte Theologie in Bonn und Köln. Seine erste Anstellung erhielt er am Waisenhaus zu Köln, wurde dann Kaplan und Pfarrverwalter an St. Andreas in Köln, kann dann als Pfarrer nach Alfter, Dekanat Hersel, dann nach Kirchtroisdorf, Dekanat Bergheim, nach 7 Jahren, 19. Juli 1872 als Pfarrer nach Vettweiß bis zu seinem Tode.

Peter Josef Dreesen † unbekannt

Zeitraum: 1884 bis 1887.

Vikar und Pfarrverwalter (Quelle: Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19)

Johannes Josef Tollmann † 18. Oktober 1887

Zeitraum: 1887.

Geboren zu Zülpich am 2. März 1833, empfing die hl. Priesterweihe am 20. April 1860. Zunächst wurde er Vikar in Dremmen, dann in Esch, hier blieb er bis zum Frühjahr 1887. Zum Pfarrverwalter von Vettweiß ernannt, hatte er seine Stelle dort Ende Juni desselben Jahres angetreten. Infolge seiner körperlichen Leiden war es ihm kaum möglich, seine priesterlichen Funktionen zu erfüllen. Nachdem das Magenleiden, an dem er schon Jahre lang gelitten hatte, immer heftiger und schmerzlicher aufgetreten war, starb er nach kurzem Krankenlager, wohlversehen mit den Heilsmitteln der kath. Kirche zu Vettweiß am 18. Oktober 1887 nachts gegen ½ 12 Uhr sanft und ruhig im Herrn.

Wilhelm Peter Klein † 24. März 1908

Wilhelm Peter KleinZeitraum: 1887 bis 1894.

Er war Pfarrer in Vettweiß von 1887 bis 1894, wurde dann zum Pfarrer in Garzweiler, Dekanat Grevenbroich, ernannt. Er starb am 24. März 1908 im Pfarrhause zu Garzweiler. Pfarrer Klein war als junger Priester Hausgeistlicher beim Freiherrn von Loe bei Goch, von 1864 bis 1867 Vikar in Kirchberg, Dekanat Jülich, von 1867 bis 1887 Vikar in Asbach. In Garzweiler war Klein 1. Definitor. Im Frühjahr 1907 erkrankte er schwer und starb nach fast einjährigem Krankenlager, geboren am 17. September 1838, erreichte er ein Alter von nahezu 70 Jahren.

Matthias Werner Pünder † 21. Juli 1915

Matthias Werner PünderZeitraum: 1894 bis 1906.

Geboren zu Lückerath bei Mechernich am 12. Oktober 1843, besuchte er die Gymnasien zu Münstereifel, Düren und Warendorf und besuchte später die Universitäten in Bonn und Münster. Am 2.4.1870 wurde er in Köln zum Priester geweiht. Bis 1887 war er Vikar und Pfarrverwalter in Köln-Longerich, kam dann am 1. April 1887 als Pfarrer nach Baasem und am 5. November 1894 als Pfarrer nach Vettweiß. Am 16. Juni 1906 wurde er Dechant des Dekanats Nideggen. Rechtzeitig mit den hl. Sterbesakramenten versehen, verschied er am 21. Juli 1915.

Schwidden † unbekannt

Zeitraum: 1901 bis ?.

Vikar, Quelle: Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19

Joseph Böll † unbekannt

Zeitraum: 1924 bis 1926.

Kaplan, Quelle: Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19

Joseph Krapp † unbekannt

Zeitraum: 1928 bis 1930.

Kaplan, Quelle: Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19

Heinrich Schoenen † unbekannt

Heinrich SchoenenSchönen war von 1932 - 1934 Kaplan in Vettweiß.

Foto: Kaplan Schönen beim Versehgang

Quelle: Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19

Johann Vohn † unbekannt

Johann VohnVohn löste Schönen im Jahre 1934 als Kaplan ab und verließ Vettweiß 1937.

Foto links zeigt Kaplan Vohn ca. 1934 -1937

Foto rechts zeigt Kaplan Vohn im Alter von 80 Jahren

Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19/22

Totenzettel


Johann Ferdinand Breuer † 03.06.1937 Vettweiß

Ferdinand BreuerZeitraum: 1915 bis 1937.

Gemäß Totenzettel gegen 6 Uhr morgens verstorben. Er war geboren zu Kerpen, Bez. Köln, am 03.06.1870 als Sohn der tiefreligiösen Eheleute Christian Breuer und Anna Maria geb. Fischer. Nachdem er am Gymnasium zu Düren das Reifezeugnis erlangt, widmete er sich dem Studium der Theologie an der Universität zu Bonn und im Priesterseminar zu Köln. Am 10. März 1894 wurde er im Hohen Dome zu Köln durch den damaligen Hochwürdigen Herrn Weihbischof, den späteren Kardinal und Erzbischof Dr. Antonius Fischer zum Priester geweiht. Er war Vikar in Lohmar, in Breinig und Malmedy und Eudenbach. Als Pfarrer war er tätig in Kleinbüllesheim und Birgel und seit dem 24.10.1915 in Vettweiß. Dieser Totenzettel war von ihm selbst gefertigt.

Matthias Josef Gerards † 07.07.1946

Matthias GerhardsZeitraum: 1937 bis 1946.

Gemäß Totenzettel am Sonntag, den 7. Juli 1946, nach kurzer, schwerer Krankheit in die Ewigkeit abberufen worden. Er war geboren am 7. Dezember 1887 in Kesternich und empfing am 11. März 1911 in Köln die heilige Priesterweihe. Eifrig wirkte er als Kaplan im Weinberge des Herrn in Elberfeld, St. Laurentius und Eilendorf, als Rektor in Frauenthal, als Pfarrer in Rohren und seit dem Jahre 1937 in Vettweiß. Unermüdlich suchte er durch Wort und Beispiel die ihm anvertrauten Seelen zum Himmel zu führen. In den letzten Wochen seines Lebens litt er an einem Kopfleiden, das er mit bewundernswerter Geduld ertrug. Rechtzeitig empfing er andächtig die heiligen Sterbesakramente und starb unter den Gebeten des Priesters im Krankenhaus auf dem Venusberg bei Bonn. Er hatte es nicht immer leicht, da seine Amtszeit in Vettweiß immer von verbalen Angriffen der Nazis geprägt war. Zwei Kirchturmglocken mussten 1943 der Rüstungsindustrie zur Verfügung gestellt werden und die Kirche wurde 1945 durch die Amerikaner abgerissen.

Hermann Rütten † 19.04.1979

Hermann RüttenZeitraum: 1946 bis 1970.

Er wurde am 08.01.1904 in Haaren geboren und am 06.08.1928 in Köln zum Priester geweiht. Sein 50-jähriges Dienstjubiläum feierte er am 06.08.1978 in Viersen und starb hier ein Jahr später am 19.04.1979, Quelle: Nachlass Rütten und Privatarchiv Josef Esser, Band 2, Seite 19 und 21. In seine Amtszeit fiel der Beginn des Wiederaufbaus der Pfarrkirche im September 1949 sowie die Einweihung der Kirche am 02.12.1951.

Heinrich Hastenrath † 20.05.2004

Heinrich HastenrathZeitraum: 1970 bis 1983.

Laut Totenzettel ist Pfarrer Heinrich Hastenrath am 30.12.1914 geboren und wurde am 01.01.1915 getauft. Zum Priester geweiht wurde er am 12.09.1939 und starb am 20.05.2004 am Fest Christi Himmelfahrt. Sein Goldenes Priesterjubiläum feierte er am 12.09.1989. Zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum kam es am 12.09.1999. Unter Pfarrer Heinrich Hastenrath verkauft die Pfarre die ihr gehörenden Immobilien Kloster (Josefshaus) und die alte Vikarie in der Küchengasse. Es entstehen ein neuer Kindergarten 1976 und das Pfarrheim 1981 in der Schulstraße. Unter Pfarrer Hastenrath wurde auch das erste Pfarrfest gefeiert.

Willi Lennarz † 18. September 2013

Wilhelhm LennartzZeitraum: 1983 bis 2005.

Pfarrer Willi Lennarz wurde am 19.03.1951 in Heinsberg-Oberbruch geboren. Er absolvierte sein Abitur 1969 am Kreisgymnasium Heinsberg. Anschließend studierte er Theologie in Bonn und schloss in 1975 mit Diplom ab. Von Bonn wechselte er dann in das Aachener Priesterseminar und wurde von Bischof Dr. Klaus Hemmerle am 03.07.1976 zum Priester geweiht. Bis 1980 war er Kaplan in Mönchengladbach Neuwerk, St. Mariä Himmelfahrt und anschließend in Willich, St. Katharina, bevor er im November 1983 als Pfarrer in Vettweiß, St. Gereon, eingeführt wurde. Zusätzlich war er seit 1996 Pfarradministrator an St. Michael in Vettweiß-Kelz, da Pfarrer Klüttermann in Ruhestand ging. Die Primizfeiern von Gottfried M. Graaff am 06.10.1991 und Christoph Graaff am 28.09.1996 fielen in seine Amtszeit. 1992 wird unter seiner Führung der Altarraum in der Vettweißer Kirche völlig neu gestaltet. Am 08.05.2005 verlässt Pfarrer Lennarz Vettweiß und wird Krankenhausseelsorger am St. Marien-Hospital in Düren Birkesdorf. Nach längerer Krankheit mit Organspende verstirbt er im Alter von 62 Jahren am 18.09.2013. Die feierlichen Exequien wurden am 25.09.2013 in der Pfarrkirche St. Peter zu Birkesdorf unter der Leitung von Pfarrer Alfred Schmidt und die Predigt von Pfarrer Christoph Graaff gehalten. Quelle: Totenzettel und Interview Dürener im Web.

Alfred Schmidt

Alfred SchmidtZeitraum: Mai bis Oktober 2005.

Als Pfarradministrator oblag ihm während seiner Zeit in Vettweiß u.a. die geistliche Betreuung von ca. 40 belgischen Jugendlichen, die am Weltjugendtag vom 16. bis 21.08.2005 in Köln teilnahmen und die bereits eine Woche vorher bei Gastfamilien des Dekanates Nörvenich untergebracht waren.

Gerd Kraus

Gerd KrausZeitraum: 30. Oktober 2005 bis.

Pfarrer Gerd Kraus wurde am 07.03.1970 in Birgel geboren.

Er übernahm als Pfarrer zusammen mit Walter Hütten, der als Kaplan für die Gemeinden Kelz, Gladbach, Müddersheim, Disternich, Sievernich und die Kapellengemeinde Lüxheim, bestätigt war, die Amtsgeschäfte für die anderen Pfarreien der Kommunalgemeinde: Vettweiß, Jakobwüllesheim, Soller, Froitzheim und Ginnick.

Walter Hütten bat 2009 um Versetzung, so dass Pfarrer Kraus nunmehr für alle Pfarrgemeinden verantwortlich war.

Am 30.12.2009 wurde der Pfarrer entpflichtet, die einzelnen Pfarren aufgelöst, um am 01.01.2010 als neue Gesamtpfarre St. Marien fortzufahren, wobei jede Kirche ihren Kirchenpatron beibehielt.

Pfarrer Kraus erhält Unterstützung durch den Subsidiar Paul Henrichs und den Pfarrvikar Pater Otto Wagner.

Der bewusste Entschluss, Hausarzt zu sein

Von: Stephan Johnen / Foto: Stephan Johnen

Christian Lyncker & Alexandra Macherey Teamarbeit: Dr. Christian Lyncker und Dr. Alexandra Macherey bilden in Vettweiß eine Praxisgemeinschaft. (Foto: Stephan Johnen)

Viele weite Wege, Hausbesuche, nicht selten lange Arbeitstage weit über die Öffnungszeiten der Praxis hinaus:

So sieht der Alltag eines Landarztes aus. Klingt nach Stress?

„Die Arbeitsbelastung ist überschaubar“, findet Dr. Christian Lyncker, Landarzt in Vettweiß. „Dass viele junge Mediziner diesen Beruf unattraktiv finden, hat viel mit Vorurteilen zu tun“, mutmaßt der 49-Jährige. Nur etwa zwei Prozent der angehenden Ärzte würden sich im letzten Ausbildungsjahr für eine Karriere als Hausarzt interessieren. Der Gang aufs Land sei eine weitere Schwelle.


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Die Folge: Gerade bei Landärzten droht ein Nachwuchsproblem. „Ich habe mich bewusst für diesen Weg entschieden“, sagt hingegen Christian Lyncker. Als er Mitte 40 war, übernahm er die Praxis einer Vettweißer Medizinerin. Es war ein Wagnis“, blickt er zurück. „Doch es war die richtige Entscheidung.“

Die Suche nach Alternativen: Lange Jahre war der heutige Landarzt als Facharzt für Chirurgie in einem Krankenhaus tätig. „Es lag nicht an der Arbeit, dass ich weg wollte“, stellt Lyncker klar. „Es lag an den Arbeitsbedingungen.“ Eine hohe Belastung, viele Nacht- und Wochenenddienste, Notfälle rund um die Uhr und eine „allgemeine Unzufriedenheit bei vielen Kollegen“ hätten ihn dazu bewogen, eine Alternative zu suchen. Nach vielen Sitzungen des Familienrates habe der dreifache Vater sich dazu entschlossen, die Reißleine zu ziehen. Er kündigte – und begann mit der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Der erfahrene Chirurg drückt sozusagen noch einmal die Schulbank, frischte manches Wissen auf, vertiefte seine Kenntnisse auf anderen Gebieten. Als freiberuflicher Arzt verdiente er während dieser anderthalb Jahre sein Geld, indem er Notdienste übernahm.

Vor 4,5 Jahren hatte er die Chance, die Praxis zu übernehmen. Er nutzte sie, bewarb sich – und ist seitdem Landarzt in Vettweiß. „Vielleicht hätte ich an anderer Stelle angesichts meiner Ausbildung mehr verdienen können“, sagt Lyncker.

Aber auch die persönliche Zufriedenheit spiele bei der Wahl des Arbeitsplatzes eine wichtige Rolle. Und er sei heute deutlich zufriedener als zu Klinikzeiten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei viel besser.

Diese Erfahrung hat auch Lynckers Kollegin Dr. Alexandra Macherey gemacht. „Ich wurde sozusagen abgeworben“, sagt die 36-Jährige und lacht. Auch sie war früher Ärztin in einem Krankenhaus, wohnte aber bereits in Vettweiß.

Als der ebenfalls als Hausarzt praktizierende Ehemann von Lynckers Vorgängerin in den Ruhestand ging, übernahm sie die andere Hälfte der Praxis. Als Team sei es zudem sehr gut möglich, flexibel zu arbeiten und sich gegenseitig zu vertreten.

„Wir haben heute mehr Freiräume als vorherige Generationen“, weiß Alexandra Macherey. Dazu zähle auch der organisierte Notdienst, den es nicht immer gab. „Es bringt auch den Patienten nichts, wenn ein Arzt rund um die Uhr arbeitet“, geben die Mediziner zu bedenken.

Die dennoch sehr enge Arzt-Patienten-Bindung sei ein klarer Vorteil der Arbeit. „Gerade bei Hausärzten ist Kontinuität wichtig“, findet Christian Lyncker. Aus Krankenhauszeiten vermissen beide, dass heute nicht alle Untersuchungsmöglichkeiten direkt zur Verfügung stehen.

Weil sie sich dort niedergelassen hat, wo mittelfristig eine Versorgungslücke drohte, wurde Alexandra Macherey vom Land gefördert. „Das war für mich nicht der Anreiz“, betont sie. Die Summe sei direkt in die Renovierung der Praxisräume geflossen. Wirkliche Anreize für junge Mediziner, diesen Weg einzuschlagen, seien beispielsweise ein Abbau der Bürokratie und eine für Ärzte wie Patienten gleichermaßen „transparente Honorierung“.

Die beiden Vettweißer Landärzte hätten sich auch gewünscht, auf ihre Rolle als Arbeitgeber vorbereitet zu werden. „Wir haben schließlich fünf Angestellte“, zählt Christian Lyncker auf. Alle nicht-medizinischen Abläufe einer Praxis mussten beide Ärzte im Tagesgeschäft erlernen.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/der-bewusste-entschluss-hausarzt-zu-sein-1.675397

 


 

Christoph KochChristoph KochIn der Interview- Serie für das Amtsblatt und die Internetseite führt die Gemeinde Vettweiß interessante Interviews mit Menschen aus dem Gemeindegebiet. Nun im Dezember führt vettweiss.de das monatliche Interview mit Herrn Christoph Koch, Inhaber der Adlerapotheke in Vettweiß. Hintergrund ist die Neueröffnung der Apotheke im Oberdorf an der Gereonstraße.
 
 

vettweiss.de: Herr Koch, Sie sind Inhaber der Adlerapotheke in Vettweiß. Seit wann sind Sie Apotheker?

Christoph Koch: Seit Ende 1994. Von 1989 bis 1993 habe ich in Bonn studiert, anschließend ein praktisches Jahr absolviert, u. a. im Klinikum Aachen. Mit dem bestandenen 3. Staatsexamen war ich dann fertiger Apotheker. 9 Jahre war ich fortan als angestellter Apotheker tätig, u. a in Düren und Jülich.


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 vettweiss.de: Sie kommen nicht aus dem Gemeindegebiet. Wo wohnen Sie und wie hat es Sie nach Vettweiß verschlagen?

Christoph Koch: Ich wohne im Stadtgebiet von Elsdorf, gut 20 Km von Vettweiß entfernt. Der Wunsch nach Selbstständigkeit war eigentlich immer vorhanden. Aber die Suche gestaltete sich schwierig. Und die Konkurrenzsituation in größeren Städten ist nicht unerheblich. Nach mehreren Anfragen bot mir meine Vorgängerin Frau Steinmann die Möglichkeit der Übernahme. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. 10 Jahre bin ich nun in Vettweiß tätig. Es ist mittlerweile wie eine zweite Heimat für mich geworden.

vettweiss.de: Mit den bisherigen Räumlichkeiten der alten Apotheke im Unterdorf und dem neuen Apothekengebäude treffen Welten aufeinander. Wie kam es zu diesem Schritt, sich oben neben den Verbrauchermärkten niederzulassen?

Christoph Koch: Die Idee, mich für die kommenden Jahre oder Jahrzehnte mit einer wesentlich moderneren Apotheke zu präsentieren und mich damit auch identifizieren zu wollen, war rasch vorhanden. Nun lag aber noch ein langer Weg vor mir. So habe ich zunächst genau die Entwicklung des Zentralortes beobachtet und nach einem passenden Grundstück Ausschau gehalten, was aber zunächst nicht von Erfolg gekrönt wurde. Die Ansiedlung der beiden Märkte gab den entscheidenden Impuls. Ein Traum wäre die Errichtung einer Abholschalter-Apotheke gewesen was aber baurechtlich leider nicht möglich war.

vettweiss.de: Woher kommt der Name „Adler Apotheke“ ?

Christoph Koch: Auf Grund von Hinweisen und alten Bonbon-Dosen vermute ich, dass es sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts um eine Filialapotheke der Adler Apotheke in Zülpich gehandelt hat. Genaueres weiß ich leider nicht. Aber vielleicht findet sich noch jemand, der durch Übermittlung von Informationen zur Aufklärung beitragen kann.

vettweiss.de: Wie viele Mitarbeiter haben Sie und wie viele von ihnen kommen aus dem Gemeindegebiet?

Christoph Koch: Wir zählen mittlerweile über 10 Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte in Teilzeit, von der angestellten Apothekerin über PTA’s und PKA‘s bis hin zu unseren Boten und der Raumpflegerin.

vettweiss.de: Warum haben Sie nur Frauen beschäftigt? Ist die Frau für das Berufsbild prädestiniert?

Christoph Koch: Ja, das Berufsbild ist sehr von Frauen geprägt. Generell sind Berufe im Gesundheitsbereich eine Frauen-Domäne, vom medizinischen Bereich im Krankenhaus und der Arztpraxis bis zur Apotheke. Der Anteil der Frauen im Studium der Pharmazie liegt bei ca. 75 Prozent.

vettweiss.de: Bilden Sie auch aus?

Christoph Koch: Ja, ich bilde regelmäßig aus. Über die 10 Jahre hatten wir immer eine Auszubildende zur pharmazeutisch kaufmännischen Angestellten (PKA). In Kürze wird die 3. Anwärterin fertig. In gut einem Jahre die vierte. Ich finde es als Arbeitgeber wichtig, nicht nur vom Wissen anderer zu profitieren, sondern die gewonnene Erfahrung auch weiter zu geben.

vettweiss.de: Welche Anforderungen werden heutzutage an eine moderne Apotheke gestellt?

Christoph Koch: Die Beratungsleistung ist nach wie vor unser wichtigstes Aufgabengebiet. Unser Gesundheitswesen ist sehr komplex und für viele von uns undurchschaubar. Darüber hinaus spielen Nebensortimente wie Ernährungsprodukte und Kosmetika zunehmend eine wichtigere Rolle. Schon lange ist auch das Anmessen von Kompressionstrümpfen für uns ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Dafür steht nun ein eigener Raum mit Liege zur Verfügung.

vettweiss.de: Letzte Frage: Wie stellen Sie sich die Zukunft für Ihre Apotheke vor?

Christoph Koch: Wir versuchen, unsere Service-Leistungen weiter auszubauen. Ich denke, dass dies dem Anspruch einer modernen Gesellschaft entspricht. So wollen wir versuchen, in Verbindung mit Ärzten und der Industrie Selbsthilfegruppen ins Leben zu rufen und somit neben der Apotheke und der Physiotherapie-Praxis von Frau Gratzfeld einem weiteren Gesundheitsbereich Raum und Platz in der Gereonstraße 135 zu geben. 

vettweiss.de: Herr Koch, vettweiss.de dankt Ihnen für das Interview und wünscht Ihnen und Ihrer Apotheke für die Zukunft alles Gute.

Quelle: http://www.vettweiss.de/unsere_gemeinde/Interviews/106160100000004085.php

 


 

7. Januar 1888

Dr. Paul Baron: Niederlassung als Arzt in Vettweiß.

1. Juni 1896

Joseph Claren Apotheker: Eröffnung einer "Filial-Apotheke".

5. November 1900

Joseph Genius: Übernahme der Verwaltung der Apotheke.

18. April 1905

Apotheker Dr. Wilhelm Nagelschmitz Zülpich erhält die Genehmigung zur Fortführung der Filialapotheke in Vettweiß.

10. November 1906

Nachdem der Arzt Dr. N. N. Pössel verzogen ist hat sich Dr. N. N. Schaaf in Vettweiß niedergelassen.

12. Januar 1910

Dr. Heinrich Schaaf: Niederlassung als Arzt in Vettweiß.

22. April 1911

Dr. Wilhelm Nagelschmitz Apotheker erhält die Genehmigung zur Fortführung der Filialapotheke in Vettweiß.

29. August 1919

Gründung einer Niederlassung der Schwestern "von den christlichen Schulen der Barmherzigkeit" in Vettweiß.

3. Mai 1923

Apotheker Wilhelm Nagelschmitz Zülpich erhält die Konzession zur Fortführung der Filialapotheke in Vettweiß.

28. Juli 1928

J. Stahl: Niederlassung als Zahnarzt{Dentist) in Vettweiß.

14. Dezember 1933

Gründung einer Sanitätskolonne für den Amtsbezirk Vettweiß.

26. Juli 1938

Dr. Reinhold Pyro: Niederlassung als Arzt Vettweiß.

16. April 1952

Todesanzeige: Apotheker Dr. Wilhelm Nagelschmitz Zülpich † 12. April 1952 "im Alter von 84 Jahren".

17. Februar 1961

Todesanzeige: Apotheker i. R. Anton Runte Vettweiß † 12. Februar 1961 "im Alter von 75 Jahren".

Dr. med. Dorothea und Axel Gregorius

Ärztin & Arzt, FA Innere Medizin

Praxiseröffnung am 2. Januar 1979 durch Frau Dr. Dorothea Gregorious in der früheren Lehrerdienstwohnung an der Schulstrasse

Ab dem 1. April 1980 am gleichen Standort Gemeinschaftspraxis mit Herrn Dr. Axel Gregorious

Praxisneubau "Auf dem Hörstert", heute Küchengasse 14 mit Eröffnung am 16. April 1986. Anschluß der Gymnastikpraxis Lennartz.

Übernahme der Praxis im Jahr 2009 durch Frau Dr. Alexandra Macherey und Herrn Dr. Christian Lyncker

Dr. med. Alexandra Macherey

Internistin

Dr. med. Christian Lyncker

Arzt, Allgemeinmediziner, Allgemeiner Chirurg, Weiterbildungen: Hausarzt, Spezielle Unfallchirurgie

Quelle

Zeitungsarchiv des Kreis- und Stadtarchivs Düren sowie weiterer Quellen des HGV Vettweiß.
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