Achim Klippstein

Achim Klippstein

Ein grünes Zentrum für den Hauptort. Der Mehrgenerationenpark Vettweiß nimmt Form an. ...weiterlesen


Der fast fertige Barfußpfad ist ein gutes Symbol für den gesamten Mehrgenerationenpark zwischen dem Tannenweg, der Grundschule und dem Gelände der Hölle von Vettweiß: Er ist zu einem Großteil schon fertig, der Betrachter erkennt, wo die Reise hingehen soll, einiges fehlt aber noch.

Beim Barfußpfad sind manche Felder leer, weil das vorgesehene Material noch fehlt. Der Park selbst wirkt auch noch ein wenig leer, weil erst im Herbst angepflanzt werden kann. Danach, also voraussichtlich Ende Oktober, soll der Park offiziell eröffnet werden.

Schon gestern kamen Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, von Seiten des Planungsbüros, des Kreises und von Leader zusammen, um den bisherigen Baufortschritt vorzustellen.

Die Rasenflächen, Wege und der Bouleplatz sind angelegt, die Hochbeete stehen, die Tribüne bietet bisher die einzige Sitzgelegenheit, weil Bänke und Liegen noch fehlen. Auch die Fitnessgeräte werden später installiert sowie eine Behindertenschaukel. Diese wurde, so berichtete Bürgermeister Joachim Kunth (CDU), auf Wunsch aus der Bürgerschaft eingeplant und sei auch gut von Erwachsenen nutzbar.

Der Mehrgenerationenpark ist das erste und einzige kommunale Leader-Projekt in Vettweiß und in der Region das mit der größten Fördersumme: 290.000 Euro sind für den Park veranschlagt, 190.000 davon über Leader gefördert. Bürgermeister Kunth dankte Ideengeber Helmut Kemmerling und freute sich, dass der große Pausenhof der 2018 ausgelaufenen Hauptschule auf diese Art wiederbelebt wird. „In Vettweiß gibt es keinen zentralen Ortskern, das Leben spielt sich hier oben bei der Grundschule, dem Seniorenzentrum und den Verbrauchermärkten ab“, sagte Kunth. Er und seine Mitstreiter aus Politik und Verwaltung freuen sich deshalb, wenn die Bürger den neuen Park ab dem Herbst zum Gärtnern, für Veranstaltungen oder ihr Vereinsleben, zum Sport, Spazieren oder Entspannen nutzen.

Vettweißer Tisch droht nach zehn Jahren das Aus. ....weiterlesen

Uns gibt keiner Geld. So wie es aussieht, ist Ende des Jahres Schluss“, sagt Irmgard Rosbroy. Sie ist Mitgründerin und 2. Vorsitzende des Vereins Vettweißer Tisch, der Lebensmittelspenden an Bedürftige weitergibt. Akut ist das größte Problem, dass der Bus, mit dem die Lebensmittel abgeholt und später an Kunden, die nicht mobil sind, geliefert wird, kaputt ist.

120 bis 130 Familien in der Gemeinde haben eine Berechtigungskarte, um beim Vettweißer Tisch gegen eine kleine Gebühr Lebensmittel zu bekommen. Einer von ihnen ist Johannes Josef Schmitz. Er hat einen Pflegegrad, ist aufgrund einer Erkrankung nicht mobil und bekommt die Waren vom Tisch gebracht. „Ich weiß nicht, was ich machen soll, wenn es den Tisch mal nicht mehr geben sollte“, sagt er ratlos. „Ich mache mir große Sorgen.“

Das tut auch Irmgard Rosbroy. Lebensmittel und freiwillige Helfer seien nicht das Problem, sagt sie. Im Moment sei die größte Herausforderung der kaputte Bus. Für eine Reparatur seien zwei- bis dreitausend Euro nötig, besser wäre ein neues Fahrzeug für fünf- bis sechstausend. Aber selbst wenn die Reparaturkosten gedeckt wären, sagt Rosbroy, fehle es immer noch an Geld für den laufenden Betrieb: die Anmietung der Räume der Ausgabestelle an der Gereonstraße Vettweiß, Strom und Heizung sowie den Unterhalt des Transportfahrzeuges.

Rosbroy und ihre Mitstreiter haben den Verein vor zehn Jahren unabhängig von der Tafel gegründet. Unter anderem war das nicht möglich, da es im Umkreis von 25 Kilometern nur eine Tafel geben durfte und die von Zülpich damit zu nah war. Ob mittlerweile die Möglichkeit bestünde, doch noch unter das Dach der Tafel zu schlüpfen, vielleicht als Ausgabestelle einer bereits bestehenden Tafel weiterzumachen, hat der Vorstand des Vettweißer Tisches noch nicht geprüft. Genauso wie die aktive Suche nach Spendern noch aussteht. Das möchte Irmgard Rosbroy nun trotz ihrer Erkrankung schnellstmöglich angehen. „Ich lasse doch sowas nicht kaputtgehen nach zehn Jahren“, sagt sie entschlossen.

Mehr Unterstützung hätte sie sich von Seiten der Gemeinde erhofft, aber Bürgermeister Joachim Kunth (CDU) stellt klar, dass der Kommune die Hände gebunden sind. „Wegen des Haushaltssicherungskonzeptes haben wir nur ein kleines Budget an freiwilligen Leistungen.“ Um dem Tisch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, müssten also an anderer Stelle – sprich: bei einem anderen Verein – die Gelder gekürzt werden. Der Vettweißer Tisch werde derzeit genau wie die anderen Vereine nach den gegebenen Richtlinien von der Gemeinde gefördert, erklärt Kunth. „Wir helfen schon in größerem Maße als bei anderen Vereinen, in dem das Sozialamt die Berechtigungskarten ausgibt und wir derzeit unkompliziert den Jugendbus zur Verfügung stellen, wenn der nicht gebraucht wird.“ Auch für Kunth steht fest: „Es wäre eine Schande, wenn der Vettweißer Tisch nicht mehr weiterexistieren könnte.“

Vettweiß-Soller: Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs nahe der Bundesstraße B56 bei Vettweiß ist der 54-jährige Pilot aus Kerpen am Freitagmittag lebensgefährlich verletzt worden.

28. Okt. 2019 in Publikationen 0 Kommentar

Liebe Mitglieder und Freunde des Heimat- und Geschichtsvereins Vettweiß!

Wir freuen uns, dass wir Ihnen unseren Heimatkalender für das Jahr 2020 vorstellen können.

Als Motto des Kalenders haben wir gewählt:

Vettweiß - Unsere gemeinsame Heimat
Der Kalender zeigt mit der Gegenüberstellung historischer Aufnahmen mit neueren Fotos ein Stück Zeitgeschichte unseres Dorfes und soll Erinnerungen wecken.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei all denen, die uns die Bilder zur Verfügung gestellt haben und bei den Helfern, die mit viel Handarbeit und Hingabe den Kalender hergestellt haben.

Bei der Gelegenheit möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten. Wir sind nach wie vor auf der Suche nach historischen Unterlagen, wie Fotos, Dokumente, Zeitungsartikel und anderes Material, wie z. B. Erinnerungen und Geschichten aus dem Alltag in Vettweiß, Lebensmittelkarten, Totenzettel, persönliche Be­scheinigungen, Briefe und Postkarten. Wir werden diese Unterlagen, wenn sie nicht in unser Gemeingut übergehen, unmittelbar nach der Erfassung zurückgeben.

Für das bevorstehende Weihnachtsfest und das neue Jahr 2020 wünschen wir Ihnen alles Gute, Ge­sundheit und Wohlergehen.

Herzliche Grüße

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß 2013 e. V.

Diesen Kalender können Sie für 6.50€ erwerben.

 

Kalender 2020 Deckblatt

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