Politische Köpfe von Vettweiß

Bürgermeister der Gemeinden von Vettweiß

Heinrich Müller

Agent Municipal (Gemeindevertreter) von 1799 - 1800

Joseph Clapuin Maire

Bürgermeister von 1801 - 1812

Peter Wilhelm Eßer

Bürgermeister von 1813 - 1856

Michael Anton Koerver

Bürgermeister von 1857 - 1873

Jacob Frohn

Bürgermeister von 1873 - 1874

Johann Engelbert Frohn

Bürgermeister von 1874 - 1883

Ludwig Braun

Bürgermeister von 1883 - 1891

Johann Hubert Lambert Courth

Johann Hubert Lambert CourthGemeindebürgermeister vo 1891 - 1902

Maximilian Joseph Franz Freiherr Geyr von Schweppenburg

Maximilian Joseph Franz Freiherr Geyr von SchweppenburgGemeindebürgermeister von 1902 - 1927

Dr. Ferdinand Keill

Dr. Ferdinand KeillGemeindebürgermeister von 1927 - 1937

Josef Dohmen

Josef DohmenGemeindebürgermeister 1937

Matthias Michels

Matthias MichelsGemeindebürgermeister von 1937 - 1945

Josef Dick

Amtsbürgermeister 1945 -1946

Kurz nach der Befreiung der hiesigen Region wurden durch die Amerikaner Ansprechpartner, die auch bei der Versorgung der Bevölkerung eingesetzt wurden, bestimmt.

Für den Amtsbezirk Vettweiß Josef Dick.

Landrat a.D. Sieger

Amtsbürgermeister 1946

Josef Dick wurde auf Befehl der Englischen Militärregierung gegen Herrn Sieger ausgetauscht.

Franz Courth

Amtsbürgermeister 1946

Herr Sieger verlor das Amt, aus welchen Gründen auch immer, und wurde durch Herrn Franz Courth ersetzt.

Degenhard Komp

Amtsbürgermeister 1946 - 1948

Die britische Militärregierung setzte für ihre Besatzungszone für den 13. Oktober 1946 kommunale Wahlen für Kommunen und Kreise fest.

Daraufhin wählte der Amtsrat der Gemeinde Vettweiß Herrn Degenhard Komp zum neuen Amtsbürgermeister.

Matthias Drove

Amtsbürgermeister 1948 - 1956

Nach der folgenden Kommunalwahl am 17. Oktober 1948 löste Herr Matthias Drove aus Geich Herrn Komp aus Disternich im Amt ab, das er bis zur Wahl im Jahre 1956 inne hatte.

Peter Grassmann

Amtsbürgermeister 1956 - 1961

Nach den Wahlen im Jahr 1956 erneuter Wechsel.

Diesmal wählte der Amtsrat Herrn Peter Grassmann aus Froitzheim zum Amtsbürgermeister.

Herr Grassmann verblieb für eine vierjährige Amtsperiode.

Adolf Mannheims

Amtsbürgermeister 1961 - 1970

Adolf Mannheims, Landwirt aus der Ortschaft Juntersdorf wurde 1960 zum Amtsbürgermeister gewählt.

Herr Mannheims verblieb in diesem Amt bis zum Jahre 1969.

Peter Rothkopf

Amtsbürgermeister 1970 - 1971

Auf Mannheims folgte Peter Rothkopf aus Jakobwüllesheim, den die Vettweißer Amtsvertretung im Januar 1969 zum neuen Amtsbürgermeister wählte.

Peter Rothkopf, der sich kommunalpolitisch schon seit Jahrzehnten interessiert zeigte und dem Gemeinderat angehörte, widmete sich nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben nun offiziell der kommunalen Arbeit.

Herr Rothkopf verstarb während seiner Amtszeit am 16. September 1971 im Alter von 67 Jahren.

Dr. Heinz Steinmann

Dr. Heinz SteinmannRatsbeauftragter von 1971 bis 1972

Gemeindebürgermeister von 1972 bis 1979

Nach dem plötzlichen Tod von Herrn Rothkopf wurde Herr Steinmann zunächst als beauftragter Amtsbürgermeister bestimmt, ehe ihn der Gemeinderat 1972, nach der Neugliederung und der Zusammenlegung der Gemeinden Vettweiß und Müddersheim ( die Gemeinde Füssenich wurde der Stadt Zülpich zugeschlagen), zum Gemeindebürgermeister wählte.

Herr Dr. Steinmann, Landwirt aus Mersheim, ein überaus honoriger, ruhiger und um Ausgleich bemühter Mann, der bei der Bevölkerung beliebt und geachtet war.

Er übte dieses Amt bis zum Jahre 1979 aus.

Engelbert Classen

Engelbert ClassenGemeindebürgermeister 1979 - 1985

Herr Classen, Landwirt aus Kelz, beerbte Herrn Dr. Steinmann als Gemeindebürgermeister.

Herr Classen blieb für eine Wahlperiode bis zum Jahre 1985.

Rudolf Jöntgen

Rudolf JöntgenGemeindebürgermeister 1985 - 1989

Als Nachfolger von Herrn Classen wählte der Gemeinderat Herr Rudolf Jöntgen, Gemeinderats mitglied aus Vettweiß.

Auch Herr Jöntgen war für die Dauer einer Wahlperiode bis 1989 im Amt.

Hans Maus

Hans MausGemeindebürgermeister 1989 - 1994

Bei der 1989 anstehenden Kommunalwahl änderten sich erstmals die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat.

Die CDU, bisher unangefochten, mußte einer Koalition aus SPD und FDP die Ratsmehrheit überlassen, die sich sodann für Hans Maus (SPD) aus Jakobwüllesheim als Bürgermeister entschied.

Bei der 1994 anstehenden Kommunalwahl verlor das Bündnis seine Mehrheit, womit auch die Amtszeit von Herrn Maus endete.

Theo Happe

Theo HappeGemeindebürgermeister

Wie vorher erwähnt, gewann die CDU die Wahl und wählte ihren Kandidaten zum neuen Bürgermeister.

1999 trat Herr Happe bei der Kommunalwahl gegen den parteilosen Gemeindedirektor Kranz an und verlor die Wahl.

Amts-und Gemeindedirektoren

Walter Lach

Im Jahre 1946 kommisarisch als Amtsdirektor eingesetzt

Im Jahre 1946 Amtsdirektor (Wahl nicht angenommen)

Amtsdirektor von 1946 bis 1948

Kreisoberinspektor Niederau

1948 - Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Amtsdirektors beauftragt

Gottfried Braun

Gottfried BraunAls Regierungsoberinspektor seit 1948 mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Amtsdirektor beauftragt

Amtsdirektor von 1948 bis 1971

Gemeindedirektor von 1971 bis 1972

Fritz Braun stammte aus Eschweiler bei Aachen und kam im April 1948 zur Verwaltung nach Vettweiß.

3 Monate später wurde er bereits zum Amtsdirektor des Amtsbezirkes Vettweiß gewählt.

Seine oftmalige Wiederwahl ermöglichte es ihm, bis zu seiner Pensionierung dieses Amt auszuüben.

Neben dem Amt des Amtsdirektors bekleidete Braun auch das Amt des Vorstehers des Wasserlei tungszweckverbandes der Neffeltalgemeinden, dem 26 Gemeinden aus 4 Amtsbezirken angehörten.

Merkmale seiner Tätigkeit waren der Ausbau der örtlichen Schulen, Straßenausbau, Anschub der Kanalisation und die Aufstellung von Bebauungsplänen.

Zusammen mit Fritz Braun konnte auch sein Stellvertreter Matthias Krings am 1. Mai 1965 auf eine vierzigjährige Verwaltungsarbeit zurückblicken.

Am 14.12.1971 verabschiedete der Landtag das “Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden“.

Die Orte Füssenich, Geich und Juntersdorf werden Zülpich zugeordnet. Die neue Gemeinde Vettweiß wurde Rechtsnachfolgerin des Amtbezirkes Vettweiß.

Bis zu den in 1972 anstehenden kommunalen Neuwahlen, wurden “Kommissare“ als Beauftragte für die Wahrnehmungen der Aufgaben des Rates und der Verwaltung durch den Oberkreisdirektor verpflichtet.

Für die Gemeinde Vettweiß war dies der nunmehrige Gemeindedirektor Fritz Braun.

Noch in diesem Jahr verabschiedete sich Braun, die Altersgrenze für das Amt war erreicht.

Matthias Schick

Matthias SchickGemeindedirektor 1972- 1984

Nach den Wahlen wurde Matthias Schick durch den Gemeinderat zum neuen Gemeindedirektor gewählt und in einer festlichen Ratssitzung durch Gemeindebürgermeister Dr. Steinmann vereidigt.

Zum Stellvertreter wurde Oberamtmann Heinz Christoffels gewählt.

Unter Herrn Schick wurde der Schulneubau vollendet und das Gewerbegebiet erschlossen, so dass sich Herr Schick um die Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben kümmern konnte, was ihm sichtlich auch gelungen ist.

Matthias Schick, der das Amt seit 1972 bekleidete, verabschiedete sich 1984 in den Ruhestand.

Karl Linder

Karl LinderGemeindedirektor 1984 - 1992

Auf den altersmäßig ausscheidenden Matthias Schick folgte Karl Linder.

In seine Amtszeit wurde das in die “Jahre gekommene“ Rathaus renoviert und modernisiert.

Mit Zustimmung der CDU Ratsmehrheit und gegen den erbitterten Widerstand der SPD wurde die Bürgerbegegnungsstätte gebaut.

Mit der neuen Ratsmehrheit 1990 von SPD und FDP verschlechterte sich das Klima zwischen Gemeindedirektor und Rat derart, dass an eine Wiederwahl Linders nicht zu denken war. Dies bestätigte sich, als Linder bei der Wahl 1992 durch den Gemeinderat dem Gegenkandidaten Josef Kranz unterlegen war.

Josef Kranz

Josef KranzGemeindedirektor 1992 - 1994

Josef Kranz, aus dem Ortsteil Kelz und ein „Urgestein“ der Vettweißer Gemeindeverwaltung bekleidete das Amt des Gemeindedirektors bis zum Jahre 1999.

In 1999 gehörte das Amt eines Gemeindedirektors per Gesetz der Landesregierung der Vergangenheit an.

Die Aufgaben wurden nun einem hauptamtlichen Bürgermeister übertragen, der erstmals durch Volksentscheid zu wählen war.

Josef Kranz

Josef KranzHauptamtlicher Gemeindebürgermeister seit 1994

Bei der Kommunalwahl 1999 kandidierte Josef Kranz als Parteiloser gegen den Bürgermeister und CDU Kandidaten Theo Happe.

Kranz gewann die Wahl mit derart hohem Abstand, dass sich eine Stichwahl erübrigte.

Somit übt Herr Kranz seit 1999, bei einer Wiederwahl, das Amt des Bürgermeisters aus.

Bürgermeister des Ortsteils Vettweiß

Joseph Junkersdorf

Joseph JunkersdorfBürgermeister 1945 - 1946

Noch vor Ende des Krieges 1945 wurde Josef Junkersdorf von den Amerikanern als “Ansprechpartner“ bestimmt.

Die später durch die Engländer übernommene Administration hielt an Josef Junkersdorf bis 1946 fest.

Matthias Esser

Matthias EsserBürgermeister 1946 - 1948

Noch vor der Gründung des Landes Nordrhein – Westfalen am 23. August 1946 bestimmte die britische Militärregierung für Gemeinden und Kreise die erste Kommunalwahl, die am 13. Oktober 1946 durchgeführt wurde.

Die gewählte Ratsmehrheit entschied sich für Matthias Esser als Bürgermeister von Vettweiß.

Joseph Joentgen

Joseph JoentgenBürgermeister 1948 - 1956

1948 erneute Kommunalwahl.

Der Gemeinderat wählte den Sozialdemokraten Josef Joentgen in das Amt des Bürgermeisters, das er nach einer Wiederwahl im Jahre 1956 abgab.

Lambert Courth

Lambert CourthBürgermeister 1956 - 1964

Nachfolger von Herrn Joentgen wurde der Christdemokrat Lambert Courth.

Auch Herr Courth verblieb für 2 Wahlperioden im Amt.

Joseph Esser

Joseph EsserBürgermeister 1964 - 1972

Auf Herrn Courth folgte Herr Josef Esser im Jahre 1964.

Herr Esser füllte dieses Amt bis 1969 aus, um dann im November desselben Jahres zum Bürgermeister der Gemeinde Vettweiß, bestehend aus den Ortsteilen Jakobwüllesheim, Soller, Froitzheim, Ginnick und Vettweiß, gewählt zu werden.

1972 endete diese Amtszeit, da die Gemeinden Vettweiß und Müddersheim zusammengelegt wurden, und zum nunmehrigen Bürgermeister Herr Dr. Steinmann gewählt wurde.

Zu Neugliederung merkte Herr Esser an: Die Bevölkerung der Ortsteile Füssenich und Juntersdorf hatten sich für Vettweiß ausgesprochen, die von Geich für Zülpich.Mit dem Bus hatten Rat, Verwaltung und die Landeskommission die Dörfer der Gemeinde bereist. Schließlich beugte sich der verantwortliche Ministerialrat Koestering über die Karte und schlug mit einer Handbewegung die Orte Füssenich, Geich und Juntersdorf der Stadt Zülpich zu.

Die Neugliederung war Gesetz, die Gemeinde Vettweiß aus 11 Ortsteilen perfekt.

Quelle: Privatarchiv

Josef Esser

Band 1 (Seiten 59 - 67)

Band 4 (Seite 110)
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